Andere Technik


Wassermesstechnik:

 

Als Messgerät benutze ich ein Bluelab Monitor. Er misst die Temperatur, PH und den Leitwert rund um die Uhr und ist dabei sehr zuverlässig.

Ich hatte voher 2 Geräte von der Marke "Hanna", im direkten Vergleich ist der Bluelab viel nützlicher und zuverlässiger. Jedoch auch doppelt so teuer wie meine 2 Hanna Messgeräte.

 

Beim Messen des Wassers, nehme ich einen Becher, fülle ihn mit dem Aquariumwasser und messe die Werte, danach wird das Wasser entsorgt. Somit brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich fremde Bakterienstämme in andere Becken übertrage.

 


Söchting Oxidator:

 

Auch in meiner neuen Anlage benutze ich den Söchting Oxidator.

 

 

Der Söchting Oxidator ist dafür da, das Aquariumwasser mit O2 (Sauerstoff) anzureichern. Nebenbei erfüllt er jedoch auch noch viele andere nützliche Dinge.

 

- Sauerstoffgehalt wird erhöht

- Tiere fühlen sich wohler

- Keine Schimmelbildung

- höhere Anzahl an nützlichen Bakterien

 

 

 

Aber erstmal zur Funktion.

 

 

Das H2O2 (Wasserstoffperoxid 6%) reagiert nun mit dem Katalysator Stein. Das reagierte H2Owird gasförmig und drückt aufgrund des höheren Druckes ein wenig flüssiges Wasserstoffperoxid durch die kleinen Löcher des Deckels. 

Dieses reagiert nun wiederum  am Keramikständer und wird ebenfalls gasförmig. Das gasförmige H2O2 steigt nun in kleinen Blasen an die Oberfläche. Auf dem Weg dahin löst sich reiner Sauerstoff im Wasser. Dadurch steigt die Sättigung des Sauerstoffes im Wasser.

 

Das Wasserstoffperoxid reagiet im Reagenzgefäß relativ langsam. Somit ist ein nachfüllen erst nach 2-6 Wochen nötig. Man braucht auch keine Angst davor haben das Wasser mit zu viel Sauerstoff zu versorgen da dieses nicht möglich ist.

 

 

 

Ich habe in jedem Becken Söchting Oxidatoren. Die Tiere sind viel aktiver und der Nachwuchs ist auch um einiges angestiegen. Die Anschaffungskosten sind sehr gering. Man muss sich nur informieren welches Modell des Oxidators man braucht.

Je größer das Aquarium, umso größer muss auch der Oxidator sein.

 


Be- und Entlüftungsanlage:

 

Damit Garnelenkeller nicht zum Tropenhaus wird, habe ich mir eine Be- und Entflüftungsanlage eingebaut. Man kann sich diese wie eine Dunstabzugshaube vorstellen. 

Angeschlossen ist diese an eine Zeitschaltuhr, je nach Jahreszeit und Witterung geht diese 2- 10 mal für 5min am Tag an. 

 

Somit ist der Raum immer schön klimatisiert. Einen akuten Temperaturabfall gibt es auch im Winter nicht, dazu läuft die Anlage zu kurz.

 

 

Ein netter Nebeneffekt ist jedoch die Kühlung im Sommer. Ich lasse die Anlage 20 Minuten am Stück laufen, dabei sinkt die Zimmertemperatur.

 

Um zu verhindern, dass Libellen oder anderes Getier durch den Lüftungsschacht reinkommen, habe ich diesen mit einem Fliegengitter versehen.

 


Belüftunsschlauch:

 

 

Zum Belüften bzw. zur Gasaustauschförderung benutze ich weiterhin Luftschläuche.

Diese befinden sich in meinen Osmosewassertanks. 

 

 

 

Soballt die Osmosanlage anspringt, läuft zeitgleich eine Luftpumpe.

Dies hat zwei Gründe, zum Einen wird während der Umkehrosmose das Wasser mit CO2 angereichert und der PH Wert steigt. Dieses CO2 entweicht wieder langsam und führt dazu das der PH Wert sinkt. Damit dieser Effekt nicht mehr in den Aquarien ensteht, belüfte ich das produzierte Osmosewasser mit Luft, dieses lässt das CO2 schnellstens entweichen.

Zweitens sorgt die Belüftung dafür, das Chlor entweichen kann, falls dieses von den Stadtwerken zugemischt wurde.